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Fort Douaumont

Im Februar 1916 fällt Fort Douaumont in die Hände der Deutschen und spielt ab sofort eine entscheidende Rolle in der deutschen Defensive.

Le fort de Douaumont - © CDT Meuse

Vue aérienne du fort de Douaumont - © CDT Meuse-Guillaume Ramon

Fort de Douaumont - © CDT Meuse-Guillaume Ramon

La tourelle 155 du fort de Douaumont - © CDT Meuse-Guillaume Ramon

Adresse

Fort de Douaumont

F-55100 Douaumont

Tel : +33 (0)3 29 84 41 91

Website : www.verdun-meuse.fr/index.php?qs=fr/lieux-et-visites/les-forts-de-douaumont-et-de-vaux

Öffnungszeiten

Februar, März, November, Dezember
10.00-17.00 Uhr

April bis September
10.00-18.00 Uhr

Mai und Juni
10.00-18.30 Uhr

Juli und August
10.00-19.00 Uhr

Oktober
10.00-17.30 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene: 4€
Kinder und Jugendliche (zwischen 8 und 16 Jahren): 2€
Kinder unter 8 Jahren: kostenlos
Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder): 10€
Ermäßigter Eintrittspreis: 3€
Gruppentarif (Fort Douaumont + Vaux): 6,50€

Fort Douaumont wurde zwischen 1885 und 1913 als Teil der Befestigungsanlage Séré de Rivières errichtet und ist eines der stärksten Forts am Kriegsschauplatz Verdun.

Am 25. Februar 1916 wird das von rund sechzig französischen Soldaten verteidigte Fort von den Deutschen im Handstreich eingenommen – nur vier Tage nach Beginn der Schlacht von Verdun. Im Deutschen Reich wurde diese Eroberung als einer der großen deutschen Siege in der Schlacht von Verdun gefeiert. Es wird 8 Monate lang von der deutschen Armee besetzt, die daraus einen Schutzraum für ihre Truppen macht. Zudem wird es zu einem essenziellen Stützpunkt am rechten Maasufer, um die deutsche Offensive weiter auszubauen.

Trotz mehrerer Rückeroberungsversuche, konnte das Fort auf französischer Seite erst am 24. Oktober 1916 vom marokkanischen Infanterie-Regiment (Régiment d'infanterie coloniale du Maroc RICM), dem 4. gemischten Zuaven- und Schützenregiment (Régiment mixte de zouaves et tirailleurs, das 4. RMZT), dem 321. Infanterie-Regiment (Régiment d'infanterie, 321e RI), dem 1. Schützen-Bataillon der somalischen Infanterie und dem 43. Schützen-Bataillon der senegalesischen Infanterie (43. BTS) eingenommen werden.

Heute können die Besucher dank historischer Fotografien, Archivmaterial und Zeugenberichten, ergänzt durch einen Multimedia-Führer, die Geschichte des Forts besser verstehen. Dabei sollten die Besucher auf gar keinen Fall die folgenden Höhepunkte auslassen: die Kammern, den 155-mm-Galopin-Panzerturm und den deutschen Kriegsfriedhof, wo 600 deutsche Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben.

  • 1885
    1913
  • 25 Februar
    1916
  • 08 Mai
    1916
  • 24 Oktober
    1916
  • Bau von Fort Douaumont

  • Eroberung des Forts durch die deutsche Armee

  • Bei einer ungewollten Explosion in Fort Douaumont werden knapp 650 Deutsche getötet und 1.800 verletzt

  • Rückeroberung von Fort Douaumont durch die Franzosen